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Klimaschutz und Ressourceneffizienz

Klimaschutz Ortlieb Produkte

Made in Germany

Seit der Gründung 1982 produzieren wir in Deutschland und werden dies auch in Zukunft tun. Auch über 70% des Materials für unsere Produkte stammt aus Deutschland. Das ist gut für Mensch und Umwelt, weil Deutschland im weltweiten Vergleich sehr hohe Sozial- und Umwelt-Standards besitzt. Außerdem garantieren wir so kürzere Transportwege, eine besser nachvollziehbare Lieferkette, geringere Emissionen und schnellere Lieferzeiten. Die direkten, vertrauensvollen und langfristigen Beziehungen zu unseren Lieferanten helfen uns dabei.

90 % aller Prozesse sind “inhouse” bei ORTLIEB in Heilsbronn angesiedelt. So können wir die Qualitätsfertigung stetig optimieren und garantieren, dass jeder Schritt so umweltschonend wie möglich abläuft.

Unser CO2-Fußabdruck

Der menschlich verursachte Klimawandel ist heute eine der größten globalen Bedrohungen für uns alle. Auch ORTLIEB ist mit verantwortlich, und wir wollen dazu beitragen das Klima zu schonen. Gut ist: Die meisten unserer Produkte helfen unseren Kunden dabei, bei jedem Wetter umweltfreundlich unterwegs zu sein. Wer beispielsweise den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß bewältigt, schützt das Klima. Als produzierendes Unternehmen wollen und müssen wir unsere klimaschädlichen Emissionen so stark wie möglich reduzieren. Daher haben wir Anfang 2015 in Zusammenarbeit mit B.A.U.M. Consult die erste ORTLIEB Klimabilanz (2011-2013) erstellt, die wir regelmäßig aktualisieren. Aktuell liegen die Daten bis Anfang 2018 vor. Dabei sind alle wesentlichen Material-, Energie- und Emissions-Ströme erfasst worden. Auf dieser Grundlage können wir systematisch die richtigen Maßnahmen finden und umsetzen, um unsere Klimabelastung weiter wirksam zu reduzieren.

In der ORTLIEB Klimabilanz werden alle drei Handlungsbereiche (Scopes) berücksichtigt, also nicht nur unsere eigenen Emissionen:

• Emissionen direkt bei ORTLIEB in Heilsbronn (Scope 1)
• Emissionen durch Einsatz von Nutzenergie (Scope 2), z.B. Emissionen aus einem Kraftwerk, das uns mit Energie versorgt
• Vor- und nachgelagerte Emissionen (Scope 3), z.B. Emissionen durch den Transport unserer Produkte

Die Berücksichtigung von Scope 3-Emissionen ist nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG-P) freiwillig. Diese Gesamt-Betrachtung ist ehrlicher, als wenn wir nur unsere „eigenen“ Emissionen am Standort Heilsbronn ausweisen würden: Etwa ein Drittel unserer Emissionen entsteht allein durch den Transport und Versand unserer Produkte. Insgesamt konnten wir unsere Klimabelastung trotz Produktionsanstiegs von 2011 bis 2017 absolut um über 40% senken: Wir haben beispielsweise etwa zwei Drittel unserer Flugtransporte von 2011 auf das viel emissionsgünstigere Transportmittel Schiff verlagert.

CO2-Emissionen zu vermeiden ist der beste Weg. Wo das nicht möglich ist, wie etwa bei den Emissionen aus der Produktion unseres Workbooks oder Kataloges, kompensieren wir die Emissionen. Trotzdem rechnen wir diese aber nach wie vor voll in unsere Klimabilanz mit ein, um hier wirklich transparente Werte kommunizieren zu können.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung 2011-2017, aufgeteilt nach Scope 1 bis Scope 3 absolut in Tonnen CO2-Äquivalenten. Das CO2-Äquivalent gibt an, wie viel eine festgelegte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt (Treibhauspotenzial, Global Warming Potential-GWP).

Übersicht

Das folgende Tortendiagramm schlüsselt die Gesamtemissionen für 2017 prozentual auf (Scope 1-3):

Gesamtemissionen

Das folgende Balkendiagramm zeigt die Gesamtemissionen für 2017 nach Emissionsquellen absolut in Tonnen CO2-Äquivalenten.

Gesamtemissionen 2017

Neben dem Transport und Versand der Produkte hat auch der Stromverbrauch einen hohen Anteil an den ORTLIEB CO2-Emissionen. Durch die Installation einer firmeneigenen Photovoltaik-Anlage mit 3900 Paneelen im Juli 2012 auf dem Dach der Fabrikhalle konnten diese Emissionen trotz gesteigerter Produktion zwischen 2011 und 2017 von fast 400t auf 15t CO2-Äquivalent reduziert werden. Weitere Installationen von Solarpaneelen sind auf Grund der Gebäudestatik nicht möglich. Daher beziehen wir zusätzlich zu unserem selbst produzierten Solarstrom seit 2017 nur noch Strom aus Wasserkraft von unserem lokalen Energieversorger, so dass unser Stromverbrauch am Standort Heilsbronn seit 2017 zu 100% klimaneutral ist. Auch der Produkt-Versand von unserem Werk in Heilsbronn zu den Fachhändlern in Deutschland erfolgt zu 100% klimaneutral.

Auch die ORTLIEB Kataloge und weitere Drucksachen verursachen durch Herstellung und Versand relativ hohe Emissionen. Dies mildern wir ab, indem wir beispielsweise Kataloge verwenden, die aus FSC-Mix-Papier bestehen und klimaneutral gedruckt sind. Der Versand der Kataloge erfolgt klimaneutral. Zudem kompensieren wir die entstehenden Emissionen.

Der erste ORTLIEB Nachhaltigkeitsbericht nach den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) wurde 2017 veröffentlicht und verdeutlicht, welche zentrale Rolle die Klimabilanz in diesem Zusammenhang einnimmt.

Unser Wasserverbrauch

Im Vergleich zu unserem CO2-Fußabdruck hat unser Wasser-Fußabdruck deutlich weniger Gewicht, weil wir in der Produktion kaum Wasser verbrauchen. Dennoch ist uns der sparsame und bewusste Umgang mit Wasser auch sehr wichtig. Trotz mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und größerer Produktion konnten wir den Frischwasserverbrauch seit 2012 etwa konstant halten.